Das Ding

Die wahre Bedeutung der 15 Zentimeter

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Spielablauf:

Eine Gruppe von drei starken Männern trägt ein in Geschenkpapier verpacktes Rohr mit einer Länge von ca. einem Meter zu dem Gastgeber. Eine Dame aus der Reihe der Schenkenden gesellt sich zu dieser Gruppe und beginnt mit dem Vortrag des folgendes Gedichts:

Es gibt ein Ding, das jeder kennt.
Und ist er noch so abstinent,
wird er´s von Zeit zu Zeit benutzen,
um sich vorm Vorwurf- "faul" zu schützen.

Der Umgang mit dem Ding ist nett.
Man braucht´s nicht unbedingt im Bett.
Es geht im stehen und im sitzen
und mancher tut dabei auch schwitzen.

Das Ding von dem ich red ist rund,
mal rot, und mal anders bunt,
und im Durchmesser, welch ein Glück
wie ´nen mittelstarker Ast, so dick.

Ich hab so´n Ding heut mitgebracht,
ein schönes Päcken draus gemacht.
Und mancher hier, was gilt die Wette
wär froh wenn er so´n Ding doch hätte.

Das Ding ist hart und doch geschmeidig,
und ist man dieses Ding mal leidig,
packt man es einfach wieder ein
bis zum nächsten Stelldichein.

Wichtig ist noch für die Benutzung,
daß streng man achtet auf Verschmutzung.
Wenn man das öffentlich erfährt,
ist das Ding gleich nichts mehr wert.

Das Ding liegt gut in jeder Hand,
auch für die Frau ist´s keine Schand.
Ein jeder brauchts das ist bewiesen,
das Ding wird überall gepriesen.

Das Ding muß manchmal sehr viel leisten,
in einer Öffnung nützts am meisten.
Da muß das Ding dann ganz weit rein,
dann klappt die Sach´ so soll es sein.

Erwähnenswert noch ganz profan,
an dem Ding sind Haare dran.
Und ich schwöre alle Eide,
die Haare sind auf einer Seite

Die Zentimeter sind noch wichtig,
so 15 cm wär in etwa richtig,
man hat auch welche schon geseh´n
mit 20, 30 und auch zehn.

Die Regel ist,
das weiß ein jeder, so etwa 15 Zentimeter,
5 für drin und 5 für draußen
und 5 für hin und her zu sausen.

Doch nicht zu hastig, seid nicht dumm!
Sonst wird das Ding am Ende krumm,
denn wo man Gutes tu´n kann,
da geht man nicht so hastig ran.

Zur Öffnung muß ich noch was sagen,
damit man sich da nicht muß plagen.
Der Erfolg ist kaum zu fassen,
wenn das Ding tut richtig passen.

Das schönste was das Ding halt kann,
es paßt sich jeder Öffnung an.
Brauchst beim Gebrauch Dich nicht zu fürchten,
es geht genauso wie beim Bürsten.

Es gibt auch Leut´, Ihr werdet stutzen,
die das Ding nicht mehr benutzen.
Obwohl ein jeder drüber spricht,
es tut nicht weh und staubt auch nicht.

Dinger gibt´s die sind nicht gelogen,
die sind ein kleines Stück gebogen.
Doch wenn man da geschickt dran dreht
wird die Wirkung noch erhöht.

Nur auf die Wirkung kommt es an,
das weiß. am besten halt der Mann.
Und wer sich noch geschickt benommen
der darf auch immer wiederkommen.

Bei großen Dingern braucht man Kraft,
bis man es durch die Öffnung schafft.
Dagegen bei den allzu kleinen,
ist es leider oft zum Weinen.

Ideal ist mittelgroß,
so 15 Zentimeter bloß,
5 für drin und 5 für draußen,
und 5 für hin und her zu sausen.

Wovon ich rede ohne Pause,
hat ein jedermann zu Hause.
Und seid Ihr immer noch nicht schlau,
dann fragt ganz einfach Eure Frau.

Freunde, ich bin kein - Revoluzzer
ich zeig jetzt meinen WC-Putzer.
Das Ding ist kaum noch im Verkehr
drum kennen viele es nicht mehr.

Meiner hier ist mittelgroß,
so 15 Zentimeter bloß,
5 für drin und 5 für draußen,
und 5 für hin und herzu sausen.

Ihr Frau'n,
wer bis jetzt gestutzt,
hat wohl noch nie so´n Ding benutzt

Utensilien:

  • einen WC-Putzer
  • ein Rohr (aus Pappe)
  • ein Band

Anmerkungen / Tipps:

Befestigen Sie an dem WC-Putzer eine lange Schnur und lassen Sie diese am Ende des Rohrs ein Stückchen heraushängen. Während der letzten Strophen bitten Sie den Gastgeber langsam an dem Band zu ziehen. Falls es sich um ein Geldgeschenk handelt, können Sie an dem Band zusätzlich die Geldscheine befestigen.

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